Zwischen Architektur, Design und der Frage, wie wir morgen arbeiten
Patricia Möckesch kommt ursprünglich aus Architektur und Hochbau. Danach folgten Stationen in PR, Planung, Vertrieb und Workspace Development. Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Innovation, Design und Unternehmensentwicklung.
Als Director Innovation and Design der BGO Holding beschäftigt sie sich unter anderem mit Produktentwicklung, neuen Geschäftsfeldern, Customer Experience und der Zukunft von Arbeitswelten.
Bei Bene bedeutet Innovation für sie deshalb deutlich mehr als ein neues Möbelstück. Es geht darum zu verstehen, wie sich Arbeit verändert, welche Bedürfnisse daraus entstehen und wie sich diese Veränderungen in Produkte, Räume und neue Angebote übersetzen lassen.
Dazu gehören viele Gespräche. Und viele Notizen.
Ein Lunch und die Frage: Wo bekomme ich das?
Plaud entdeckte sie nicht bei einer Marktanalyse, sondern beim Mittagessen.
Ein Freund aus der Branche fragte, ob er während des Gesprächs etwas ausprobieren dürfe, legte sein Plaud auf den Tisch und kündigte an, ihr anschließend eine Zusammenfassung zu schicken.
Die kam. Patricia schaute sie sich an und wollte vor allem eines wissen: Wo bekomme ich das?
Kurz darauf zeigte sie Plaud ihrem Chef und begann, das Gerät in Teammeetings selbst zu testen.
Es passt zu ihrer Art, mit neuen Technologien umzugehen: nicht lange aus der Distanz diskutieren, sondern ausprobieren und dann entscheiden, ob etwas die eigene Arbeit wirklich besser macht.
Das Meetingprotokoll war eigentlich eine ziemlich gute Idee
Vor Plaud schrieb sie viel mit der Hand. Das funktioniert gut, solange es darum geht, einzelne Gedanken festzuhalten. Schwieriger wird es, wenn aus einem operativen Meeting anschließend eine saubere Zusammenfassung mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten entstehen soll.
Dabei ist die Idee dahinter alles andere als neu.
Bei einem ihrer ersten Arbeitgeber saß vor rund 20 Jahren bei wichtigen Meetings noch eine Assistenz dabei und schrieb Protokoll. Irgendwann verschwand diese Praxis weitgehend aus dem Arbeitsalltag.
Eigentlich schade, findet sie.
Denn wenn schon viel Zeit in Meetings fließt, sollte danach klar sein, was entschieden wurde und wer was macht. Genau hier nutzt sie Plaud heute am häufigsten: für Zusammenfassungen, Reminder, To dos und nächste Schritte.
Zuhören, statt gleichzeitig das Protokoll zu bauen
Menschen merken, ob ihnen wirklich jemand zuhört.
Das ist für Patricia ein wichtiger Punkt. Wer gleichzeitig versucht, jede Aussage sauber mitzuschreiben, teilt seine Aufmerksamkeit.
Mit Plaud kann das Notizbuch wieder das sein, wofür sie es eigentlich lieber nutzt: ein Ort für die wenigen Gedanken, die ihr persönlich wichtig erscheinen. Die vollständige Dokumentation muss nicht parallel von Hand entstehen.
Nach dem Meeting liegt bereits eine strukturierte Grundlage vor. Besonders schätzt sie die Sprechererkennung. Wenn sich die Beteiligten zu Beginn vorstellen, können Aussagen später den jeweiligen Personen zugeordnet werden. Gerade bei Aufgaben und Entscheidungen macht das die Zusammenfassung deutlich hilfreicher.
Ganz ohne Nacharbeit geht es trotzdem nicht. Patricia liest die Ergebnisse durch und korrigiert bei Bedarf. KI ist für sie ein Werkzeug, kein Grund, das eigene Denken abzugeben.
Ein gutes Meeting sollte nach dem Meeting noch etwas wert sein
Mit fünf oder sechs Terminen an einem normalen Arbeitstag kann schnell viel Information entstehen. Nicht alles davon bleibt relevant. Aber Entscheidungen, Aufgaben und gute Gedanken sollten nicht verloren gehen.
Die Zusammenfassungen helfen auch dabei, Meetings im Nachhinein kritischer zu betrachten:
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Wo waren wir wirklich beim Thema?
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Wo sind wir abgedriftet?
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Was ist am Ende tatsächlich herausgekommen?
Damit wird Dokumentation für sie nicht nur zum Ergebnis eines Meetings. Sie kann auch zeigen, ob das Meeting selbst gut funktioniert hat.
Nicht jedes Meeting gehört in eine KI
Gerade im Unternehmensumfeld gehört für Patricia zu neuen Technologien auch die Frage, wo man sie bewusst nicht einsetzt.
Meetings zu hochsensiblen Geschäftszahlen, großen Personalveränderungen oder besonders vertraulichen Unternehmensinformationen sind für sie Beispiele, bei denen andere Regeln gelten können.
Ihr Ansatz ist pragmatisch: Unternehmen brauchen klare Leitlinien dafür, welche Informationen mit welchen Werkzeugen verarbeitet werden dürfen. Das könnte sinngemäß eine Ampel sein. Manche Anwendungen sind problemlos möglich, andere brauchen Abstimmung und manche bleiben außen vor.
Für die Nutzung bei Bene wurden die anfänglichen Fragen der IT inzwischen deutlich konkreter geprüft. Im Zuge eines geplanten größeren Tests im Vertrieb wurden Einsatz und Rahmenbedingungen gemeinsam betrachtet.
Der entscheidende Punkt für sie ist weder grenzenlose Technologiebegeisterung noch pauschale Ablehnung. Es geht darum, bewusst zu entscheiden.
Vom Meeting direkt zum persönlichen KI Assistenten
Für Patricia endet die Entwicklung nicht bei automatischen Meetingnotizen.
Aktuell arbeitet sie sich selbst in KI-Agenten ein. Dabei interessiert sie besonders, wie Gedanken und Informationen aus Meetings direkt in weitere Arbeitsprozesse fließen können.
Aus einem Gespräch könnte dann nicht nur eine Zusammenfassung entstehen. Informationen könnten einem persönlichen KI-Assistenten zur Verfügung stehen und dort beispielsweise in Vertriebsprozessen, Kommunikation oder anderen Aufgaben weiterverarbeitet werden.
Gerade diese Entwicklung findet sie spannend: Plaud ist einfach genug, um sofort damit zu beginnen. Gleichzeitig kann aus der Gesprächsdokumentation mit der Zeit ein deutlich größerer persönlicher Wissensbestand entstehen.
Neue Technologie gehörte bei ihr schon früh zum Alltag
Dass Patricia solche Dinge gerne ausprobiert, kommt nicht von ungefähr.
Ihr Vater war Arzt, technisch aber ungewöhnlich neugierig. Zuhause wurden früh Internet und eigene Telefonanschlüsse verlegt. Es gab Computer, einen Atari Flugsimulator und eines jener ersten Mobiltelefone, die eher wie ein kleiner Koffer aussahen. Schon ihr Großvater brachte technische Neuheiten wie eine frühe Nintendo Konsole aus Japan mit.
Diese Neugier ist geblieben. Heute steht bei ihr auch schon einmal ein kleiner programmierbarer Roboter herum, den sie eigentlich für ihre Neffen gekauft hat und an dem sie selbst mindestens genauso viel Freude hat.
Sie muss dabei nicht jedes technische Detail beherrschen. Entscheidend ist für sie, neue Dinge selbst auszuprobieren und herauszufinden, was davon wirklich weiterhilft.
Was bedeutet KI für ein Unternehmen, das Arbeitswelten gestaltet?
Diese Frage ist bei Bene besonders interessant.
Wenn Menschen künftig häufiger mit KI sprechen, statt alles einzutippen, verändert das nicht nur Software. Es verändert auch die Art, wie gearbeitet wird und damit möglicherweise die Räume, in denen diese Arbeit stattfindet.
Bene beschäftigt sich deshalb mit der Idee von „Offices. Built for Humans. Powered by AI.“ und bringt diesen Ansatz auch auf die ORGATEC 2026 in Köln. Am Stand zeigt Bene in verschiedenen Themenwelten, wie Technologien wie KI die Arbeit verändern und welche Räume, Möbel und Konzepte dazu passen. Plaud wird dabei ebenfalls vor Ort vorgestellt und von Vertriebsmitarbeitenden im Einsatz getragen und getestet.
Für Patricia ist genau das der richtige Weg: neue Arbeitsweisen nicht nur diskutieren, sondern erlebbar machen und praktisch ausprobieren.
Plaud begann für sie mit einer guten Meetingzusammenfassung nach einem Mittagessen. Heute denkt sie bereits darüber nach, wie daraus neue Vertriebsprozesse, KI Agenten und intelligentere Arbeitsweisen entstehen können.
























